3. Teil, 7. Kapitel

Ich denke, unbewusst zögerte ich, dieses letzte Kapitel zu schreiben und hier einzustellen. Schließlich geht damit mein Roman-Projekt zu Ende, an dem ich 16 Monate baute und feilte. Hier sind sie also, die letzten Zeilen von „Elmsfeuer“, dem ersten, als Prolog gedachten Band meiner „Seitenwende“-Chronik. Ich wünsche Euch – mit einem lachenden und einem weinenden Äuglein – viel Spaß!

7

Simon Segur stürzte. Sein gelähmter Körper kippte um wie ein vom Sturm zerbrochener Schiffsmast, seine erstarrten Gedanken konnten dem Fall kaum folgen. Als er auf die Oberfläche der Grube traf, blendete ihn das Feuer, es schien sich in seine Augen zu brennen, ihn von innen zu fressen.
Segur stürzte in Feuer und Schmerz. Die Grube nahm ihn auf.

Und Joshua Gillroy fiel auf die Knie. Seine Arme schossen nach vorne, ein verspäteter Reflex, er griff zu, als könne er Simon noch am Fuß packen, seinen Körper aus dem brennenden Loch ziehen.
Zu spät. Seine Finger griffen ins Leere. Kurz tauchten sie in die Grube, aufschreiend zog er sie wieder zurück. Ungläubig starrte Josh auf seine vor Schmerz zuckende rechte Hand: Drei seiner Finger hatten ihr erstes Glied verloren. Sauber abgetrennt und ausgebrannt. Nur Zeigefinger und Daumen seiner Rechten waren unversehrt. Zögernd krümmte er die fingernagellosen Finger. Aber der Schmerz war gestorben wie eine zusammenfallende Windböe, schnell wie ein Blinzeln.
Gillroy ächzte, schaute in die Grube hinab. Suchte Simons verbrannten Körper. Entdeckte nichts.

Segur stürzte. Er fiel einen endlosen Schlund hinab, einen mit Schmerz und Feuer gefüllten Abgrund. Warum lebte er noch? Warum spürte er die Flammen auf seiner Haut wie tausend Messer, die sie abschälen wollten, konnte den Schmerz aber ertragen? Seine Gedanken bewegten sich wieder schneller. Wie bei einem Steinschlag folgte einem zögerlichen Kiesel ein größerer Block, bis langsam, im endlosen Sturz seines Körpers, die Gedankenkaskade losbrach, seine Erinnerungen an ihren Platz fielen, seine Sprache wieder klar wurde und losprasselte.
Was passiert hier?, dachte er.

Jim T. Kerk lag im Dreck, krümmte sich wimmernd vor dem Einkaufszentrum zusammen und konnte es einfach nicht fassen. Unmöglich! Er hatte doch selbst und eigenköpfig die Rechnung aufgestellt: Ein Prozent Immune bei 10 Milliarden Menschen und so weiter, blabla! Es konnte einfach nicht sein, dass er nach so kurzer Zeit jemanden traf, dem die Medusa nichts anhaben konnte. Und doch stand sie jetzt über ihm. Sie, richtig gehört. Das verfickte Miststück hatte ihm einen Schuss ins Bein verpasst, grinste nun auf ihn herunter, die Winchester in der Armbeuge wie ein scheiß Cowboy. Jimmy-Boy umklammerte seinen blutenden Oberschenkel, Mr. Spock jaulte wie der geprügelte Hund, der er war. Verlauster Köter! Einer der Flitzer huschte vorbei, so schnell, dass Jimmy nur einen zitternden Schemen wahrnahm. Einige der armen Schweine auf dem Weg ins Frostie-Land hatten sich schlurfend um Kerk gedrängt. Andere stierten ins Nichts.
Die Lady mit Gewehr trat, nach einem verächtlichen Blick, Jimmy mit nietenbesetztem, hochhackigem Stiefel in die Seite. „Ich frage das nur einmal, mein kleiner Prophet: Wer bist du und was willst du?“ Lässig ließ sie die Waffe hinabgleiten, packte sie sicher und richtete den Lauf nach unten. Direkt in Jimmy-Boys wunderbare Fresse.
„Ich … bin immun“, keuchte er. „Wie du.“
„Na und?“
„Wir könnten …“ Jim T. Kerk stockte, denn die Vision war zu übermächtig. Sie kam über ihm hier auf dem Boden des Parkplatzes, zwischen verrosteten Autos und dem Blut, das immer noch aus seinem Bein pulste, umkreist von halbtoten Frosties. Er sah sich selbst auf dem Thron dieser verrotteten Welt sitzen, der Colt Phyton sein Zepter, sein Klappmesser der Reichsapfel, umringt von hilflosen Opfern der Medusa. Und an seiner Seite, nun, vielleicht doch ein kleines bisschen tiefer sitzend, thronte seine Gefährtin, seine Geliebte, seine Herrscherin.
„Wir könnten“, krächzte er in das dunkle Loch des Gewehrlaufs hinein, „herrschen. Zusammen. Wie König und Königin.“
Mr. Spock schlabberte an Jimmys Ohr herum. Die Zombies murmelten. Die Flitzer flitzten.
Und seine Königin hob die Winchester und lachte schrill. „Wir werden sehen“, sagte sie dann. Schon fast freundlich, dachte Jim, bevor der Schmerz in seinem Bein so stark wurde, dass sein Körper auf Standby schaltete. Wie peinlich, dachte er noch. Gerade jetzt ohnmächig zu werden.

Simon Segur stürzte. Je länger er fiel, desto klarer wurden seine Gedanken. Die tosenden Gedankenfelsen wurden langsamer und rollten aus, sortierten sich. Klare Strukturen, deutliche Erinnerungen. Er wusste wieder, wer und was er war. Erinnerte sich an Josh und Lorielle, an Theo und Mike, den Bären. Erkannte, wie nah er dem Tod eines Frosties gewesen war. Staunte über seine neu erwachte Fähigkeit zu denken. Öffnete seine zu Fäusten geballten Hände. Seine vor Angst und Blendung zusammengepressten Augen. Und sah …

Hash’kun kauert im Schneidersitz auf der großen Schlange. Die Regentropfen sind warm, er spürt sie über seine Haut gleiten wie ein hundertfingriges Kitzeln. Durch den Nebel kann er die Bergspitzen nur erahnen, auch das Kreischen der Affen klingt gedämpft. Hash’kun rührt sich nicht. Er ist der Wächter von Samaipata, der Ruhe in der Höhe. Er wacht über die Schlange und den Jaguar, eingemeißelt in den roten Stein. Der Regen wird schwächer. Augen und Ohren, das sind die Waffen der Wächter. Seine Augen sind blind ob der Wolken im Dschungel, aber seine Ohren scharf wie sein Speer. Er lauscht hinab in den Wald. Ein Tukan schreit. Das Regengeräusch auf Baumblättern. Ein Tatú stöbert mit neugieriger Schnauze in einem Erdloch. Sonst Stille. Kein anderer Krieger der Quechua ist in der Nähe, sie halten sich versteckt, ängstliche Kinder. Nur er wacht. Jetzt schälen sich die Bergspitzen aus dem Nebel, werden frei wie eine geöffnete Frucht. Mehr als 2000 Jahre später wird man das Gebirge Anden nennen und das Land Bolivien. In 1960 Metern Höhe sitzt Hash’kun auf einem über 200 Meter langem Sandsteinblock und wartet. Spürt die gemeißelten Tiere unter sich. Wartet und wacht. Dann hört er sie kommen.

Simon Segur stürzte. Den Schmerz fühlte er jetzt wie eine zu enge Uniform, erstickend und überall auf seiner Haut. Er schrie. Er drehte sich im Mahlstrom von etwas, das keine Feuergrube sein konnte. Zumindest nicht nur. Immer neue Bilder schossen an seinen Augen vorbei. Nicht seine eigenen.

Im Jahre des Herrn 1275 hängt Angela de la Barthe gefesselt an einem Pfahl. Das Feuer frisst an ihren Füßen, schmatzend und hungrig. Ihr Kopf ist kahl, das Haar geschoren um ein Teufelsmal zu finden. Sie weiß nicht, ob ihre Peiniger eines entdeckt haben. Sie weiß nicht, ob sie ihre Sünden gestanden hat. Sie weiß nicht, ob sie mit dem Teufel geschlafen und ein Tier mit Wolfskopf und Schlangenkörper geboren hat. Angela de la Barthe, sie weiß nur, dass die Folter sie stumpf und kalt machte, sie ihr „Ja! Ja!“ am Ende nicht mehr brüllen konnte, sondern nur krächzen. Doch, sie hat alles gestanden, oder nicht? Oh ja, sie schlich Nacht für Nacht durch die Gassen und raubte Kinder, um ihr eigenes zu ernähren, Wolfskopf und Schlangenhaut. Ja? Ihre nackten Füße werden schwarz und dampfen wie im Nebel. Mit den Flammen flackern die Schmerzen auf. Die Menge gafft stumm – kein Keifen und Brüllen, nur ein leichtes Gemurre hier in Toulouse, Anno Domini 1275. Das Feuer, es ist lauter als die Bewohner der Stadt. Das Feuer, es tut weh. Es tötet. Angela schreit.

Joshua Gillroy kniete immer noch neben der Grube. Er weinte. Lautlos, denn die Stille durfte er nicht brechen. Kein Wind, kein Tier, kein Klang. Nur das ganz leise Flüstern der Flammen vor ihm. Er presste seine verkrüppelte Faust vor den Mund. Biss hinein. Tränen schlichen wie winzige Schnecken seine Wangen hinunter. Und das Elmsfeuer, die Kugel aus grellem Blitz, bis jetzt reglos und starr, begann zu rotieren. Drehte sich zuckend. Schwebte nach oben, immer schneller sich kreiselnd. Wie ein Luftballon aus Feuer stieg das Elmsfeuer in den Himmel hinauf.

Und Queequeg hebt die Harpune. Doch der Wal, so groß er auch ist, ist schneller. Das Tier taucht ab. Enttäuscht lässt der große Mann aus Tahiti seine Waffe sinken, streicht die Haare aus der Stirn. Seine Muschelkette am Hals klappert leise, das kleine Ruderboot schwankt in den Wellen. Queequeg kneift die Augen zusammen, sucht das Wasser ab, glitzernd, blendend vor Sonnenlicht – und leer. Er denkt an den Weißen, den er vor vielen Jahren, 1842 nach der Rechnung der weißen Männer, auf Tahiti getroffen hat. Den Seemann, wie alle mit zwei Namen, der eine so hart wie eine Speerspitze, Herman, der andere weichrollend wie eine Welle: Melville. Ob der sein Buch geschrieben hat über den weißen Wal? Und kommt er, Queequeg, auch darin vor, so wie Melville es versprochen hat? Queequegs Ahnen wissen nichts davon, er hat mit ihnen gesprochen. Die Sonne verbrennt das Salzwasser auf seiner Haut zur weißen Kruste. Das Meer ist leer wie ein Buch ohne Buchstaben – Melville hat ihm Bücher gezeigt, oh ja. Die Ruderer im Boot murmeln. Der Pottwal ist klug und kommt nicht wieder. Queequeg legt die Harpune zurück ins Boot, achtet sorgfältig auf die Seilrolle, reckt sich dann der Sonne entgegen. Die Tätowierungen auf seinem Gesicht schlucken die Wärme, die Helligkeit, die Götterhitze. Queequeg springt über Bord und taucht. Taucht tief.

Und Simon Segur stürzte. Eine Ahnung breitete sich aus in seinem Kopf, ein kleines Flackern nur, das aber schnell zur Flamme wuchs. Feuer überall. Und doch – er beginnt zu verstehen. Die Gorgone, der Fluch der Medusa, entweder Frostie oder Speedie, schnell oder langsam – zwei Seiten einer Münze. Zeit. Es geht um Zeit, aye! Segur meint zu begreifen, warum das Elmsfeuer ihn hierher führte, ihn hinabstieß in die Feuergrube. Nicht nur, damit sein Körper die Erstarrung, sein Denken die Trägheit verlöre, oh nein. Damit er sieht und begreift. Segur trudelte wie eine Feder im Wind. Seine Augen betrachteten Bilder, die er nicht verstand. Aber eines, oh ja, das begriff er nun: Die Medusa war keine Krankheit, kein Virus, der die Menschheit befiel. Die Medusa war eine Krankheit der Welt.

Die Zwillinge Annemarie und Greta fassen sich an den Händen und atmen nur mit offenem Mund. Es stinkt. Der Bunker ist voll und laut. Und voller Angst. Dabei fing dieser 22. April 1945 so gut an für die Zwillinge: Annemarie hatte einen Job bei der Berliner Rohrpost ergattert. Im Büro der Pneumatischen Depeschenbeförderung hier in Gesundbrunnen im Nordosten der Stadt. Wie hatten sie sich gefreut. Sich eine Bulette geteilt. Mit viel Senf. Und sich gleichzeitig an dem Fleischklops verschluckt, als die Sirenen losgingen. Die erschöpften, abgemagerten Berliner um sie herum, die zuckten nur mit den Schultern und schlurften die Treppen zum Luftschutzbunker hinab. Greta und Annemarie tapsten hinterher. Hier unten hört man nichts von den Bomben. Nur das Weinen der Kinder. Das Gemurmel der Erwachsenen. Husten. Schluchzen. Schnarchen.
Jeder drängt sich an jeden, die meisten bleiben stumm.
„1300 Leutchen“, kichert eine alte Frau neben ihnen. „Mehrfache Überbelejung, so nennt sich dit.“
Die Zwillinge trauen sich nicht zum Frauenabort mit den Torfstreu-Trockenklosetts. Lieber einhalten, wenn die Blase auch noch so drückt. Und die Hände der Schwester festhalten. Sie tragen blonde Bubifrisuren auf dem Kopf und ihre besten Kleider am Körper.
„Zweeenhalb Stunden“, erklärt die Alte unaufgefordert. „Länger hält die Luft hier eh nit!“ Aus dem Sanitätsraum hören sie plötzlich die gequälten Schreie einer Frau. Und wieder kommentiert ihre Nachbarin: „Hat sich nen schlechten Zeitpunkt ausjesucht, der Röhrenbraten, um in Jottes schöne Welt rauszuschlüpfen.“
Das Licht beginnt zu flackern und verlischt. Gespenstisch leuchtet grüne Schrift an den Wänden auf, ein Menetekel der Neuzeit. Gasmasken bereithalten, lesen Greta und Annemarie. Sie sind eineiige Zwillinge. Sie sind 32 Jahre alt. Sie sind kurz davor zu sterben.

Die Zeit selbst, denkt Simon Segur, immer noch fallend. Die Zeit selbst ist krank. Sie ist es, die vom Blick der Gorgone getroffen wurde. Es geht um die Zeit!
Gesichter und Zeiten fliegen an ihm vorbei, gewähren Blicke und Einblicke, mal länger, mal kürzer. Seine Gedanken sind klar. Er überlegt, wie es Josh geht, dort oben am Rand der Grube. Denkt an Mike zurück, den Bären und seine Witze. Sieht Theo, wie der Hay ihn zerreißt und das Eismeer ihn verschluckt. Erinnert sich an Lorries toten Blick. Soll er sich beim Elmsfeuer bedanken oder es verfluchen?
Egal. Er weiß nur eins: Sein Weg ist noch lange nicht zu Ende. Seine Zeit noch nicht abgenutzt. Obwohl, wer wusste das schon. Ha, dreimal Aye, Kap’tai, was war sie noch wert, diese Zeit?

Simon Segur stürzt.

Und schlägt auf.

ENDE

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16 Gedanken zu “3. Teil, 7. Kapitel

    1. Freut mich gar sehr, dass dir das Ende gefällt. Wie’s weitergeht, kann ich noch nicht sagen – jedenfalls nicht mehr in dieser Form. Weiter wird’s erst gehen, wenn „Elsfeuer“ – in welcher Art auch immer – veröffentlicht ist …
      Liebe Grüße und Dir einen wunderbaren Abend wünschend!

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    1. Meinen herzlichsten Dank! Das literarische Lesen am Bildschirm (wie groß der auch immer sein möge) ist ja nicht wenig anstrengend. Umso mehr freu‘ ich mich, lieber Herr Moser, dass Sie bis zum Schluss dabei gewesen sind! Auch Ihnen wunderbarste Abendwünsche!

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    1. Ergebensten Dank! 🙂 Freut mich außerordentlich, dass Du das Ende magst. Und wie recht Du hast: Kein Mensch darf sich Gott ähnlicher fühlen wie ein/e Schriftsteller/in: Man kann ganze Welten erschaffen (als Fantasy-Autor beispielsweise), kann Figuren schaffen nach dem eigenen Abbild und, ja, die Zeit so ändern wie’s einem passt 🙂
      Und: Nein, der Blog wird schon weitergeführt – dazu machte mir das letzte jahr zuviel Freude!
      Ganz liebe Grüße in die wienerwaldischen Geschichten hinein!

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    1. Bin gerührt und geschüttelt ob Deines (noch dazu literarisch so trefflich ergänzten) Lobs – meinen herzlichen Dank! Würde mich interessieren, ob meine Auflösung (wie und warum die Zeit unserer Welt aus den Fugen geraten kann) einem so versierten Wissenschaftler wie Dir überzeugend scheint 🙂 Liebe Grüße!

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  1. Das ist nun das heilige Ende vom „Elmsfeuer“. Im Hinblick auf die autorischen Leistung verwende ich die Attribute großartig bis genial! Das Buch ist ordentlich zum Abschluss gebracht. Und noch mehr. Wir bekommen einen saftigen Vorgeschmack, wie es weiter gehen könnte, von konkret bis zu einer unheimlichen Vorahnung. Ich finde es auch gut, wie mit Simon und seinen Kameraden eine erwachsene Zielgruppe und mit Jimmy-Boy und der „Lady“ mit Gewehr eine andere zugleich angesprochen wird. All das ist reichlich komplex – liest sich aber nicht so, das zeugt von großem Erzähltalent! Eine der wenigen Werke, die ich in elektronischer Form ein zweites Mal lesen würde.

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    1. Wow – 1001 Dank für Deine Worte! Ich freue mich sehr, dass Du mit dem Schluss zufrieden bist – immerhin hättest Du ihn mir auch (zurecht) ob des fiesen Cliffhangers um die Ohren hauen können 🙂 Ich freue mich sehr, dass Du mit mir den Weg bis zum Ende des „Elmsfeuers“ gegangen bist und so fabelhafte Worte für den Text gefunden hast – Kap’tai, ich sage Dir meinen Dank!

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  2. Ohooo. Welch wundersamer Ausblick! Das Spiel mit der Zeit, immer wieder faszinierend, immer wieder neu irgendwie, oder? Auch ich hatte letztens eine entsprechende Eingebung, die ich als Skizze schon niedergeschrieben habe … Und dann gibt es ja noch die Theorie, dass es die Zeit gar nicht gibt!
    Aber zurück zu Simon: Da fällt er nun, unser Held – Fallen, oh, das gefällt mir! Das hat so etwas magisch Träges und Geheimnisvolles! In manchen Sätzen musste ich sogar an die kleine Rosa denken, wirklich! Nochmal zum Anfixen des Lesers: Geglückt. Gemeinheit.
    Ich mag, neben den Figuren Simon und Jimmy, die Atmosphäre am meisten! Düster, still und ein wenig Wahnwitz. Und nein, ich nenne hier nicht wieder das K – Wort 😉
    Wie lauten die Pläne nun zur Veröffentlichung? Und hast Du mit dem nächsten Teil schon begonnen? Gibt es Titel? Namen? 😉

    Ganz liebe Grüße, ein Fan.

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    1. Das macht mich jetzt glücklich, dass eine meiner frühesten Elmsfeuer-Leserinnen zum Schluss der Geschichte zurückgekehrt ist. Und diesen Schluss auch noch für gut befindet! Meinen allerherzlichen Dank! Freut mich außerordentlich, dass Dir der Sturz durch die Zeit gefällt (und es wäre mal interessant, wo die Wortwurzeln von „fallen“ und „gefallen“ liegen 🙂 ).
      Wie es weitergehen soll, habe ich hier kurz angerissen: https://einbuchwiekingsturm.wordpress.com/2017/04/14/projektende-und-nun/
      Was „Elmsfeuer“ angeht, werde ich also mein Glück bei Agenturen versuchen und nur im Notfall als SP veröffentlichen. Aber viel mehr interessiert mich natürlich: Wann geht’s bei Dir denn weiter 🙂 ?
      Nochmals meinen Dank! Und die allerbesten Wünsche und Grüße für Dich!

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      1. Fallen und gefallen: Dann mal los 😉
        Bei mir geht es weiter und schneller und höher. Allerdings eher im Verborgenen. Ist das nun ein Widerspruch? Ich habe ja, vermutlich im Gegensatz zu Dir, sehr viel und sehr schnell und sehr alleine geschrieben. Nun feile ich, lerne und arbeite sozusagen an der Basis. Ich bin in Kontakt mit Autoren ubd Lektoren und sauge alles auf 😉 Und ich habe schon wieder so viele wunderbare neue Ideen! Wir können ja mal drüber quatschen 😉
        Grüße zurück!

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