Über die Freude an Wörtern

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Manche sammeln Bierdeckel,
manche sammeln Steine oder Orchideen,
Figuren aus Überraschungseiern oder Kronkorken.

Wir sammeln Wörter.

Entdeckten begeistert als Kinder,
dass Schlüssel einen Bart haben
und Schraubstöcke zwei Backen.

Immer auf der Suche nach Wörtern.

Und nur manchmal
finden wir
für den eigenen Satz
das perfekte.

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26 Gedanken zu “Über die Freude an Wörtern

  1. Ja, und viele Erstbegegnungen prägen sich unauslöschlich ein. Etwa die Überraschung darüber, dass es bei einem Kran eine Laufkatze gibt und bei der Violine einen Frosch. Oder das seltsame Wort „Krinoline,“ mit dem man nichts anzufangen gewusst hätte, wenn nicht der Autor, bei dem man es gelesen, auch ein begnadeter Zeichner gewesen wäre (Wilhelm Busch).

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  2. oh so richtig schön zusammengefasst. Nur manchmal lassen sich die Worte nicht leicht finden. Aber wenn, dann sind sie ein Schatz. Manchmal erzeugen sie auch Perlen, die aus den Augen rinnen – entweder vor lachen oder auch vor Rührung. Das sind die kostbarsten.

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  3. Für mich sind Worte lebendig. Freunde sind sie, passen sich meinem „Jetzt“ an. Manchmal sprudeln sie, wie aus einer Quelle, manchmal ziehen sie sich auch zurück – gute Freunde eben *lächel* – dann lasse ich ihnen und mir Zeit, sammle höchstens gute Einfälle auf jedem Fetzen, der gerade herumliegt.

    Grüße
    Barbara

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