Spielen: diesmal Schiller

Ich habe hier schon einmal über den Zusammenhang von Schreiben und Spielen gebloggt, aber offensichtlich lässt mich das Thema nicht los. Deshalb möchte ich hier und heute einen berühmten Ausspruch von Friedrich Schiller zitieren, der sich in dessem 15. Brief über die ästhetische Erziehung des Menschen findet:

„Denn um es endlich einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Abgekürzt wird das in den Zitatensammlungen des Internets, griffig zurechtgehackt zu dem Satzscheit: „Der Mensch ist nur ganz Mensch, wenn er spielt.“

Denn Kunst hat eben immer auch mit Spielen, Experimentieren und mit der Neugierde zu tun.

Mit anderen Worten: Wir können gar nicht anders. Schiller sei also gedankt, wenn ich meine Kreativität demnächst ohne schlechtem Gewissen wieder an einer kompletten Packung Lorenz-Salzstangen (die schmecken einfach am besten) auslasse:

Und um es noch „(…) einmal herauszusagen“: Auch beim Schreiben wird gespielt – mit Worten und Sätzen, aber auch mit Charakteren und Handlungen.

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13 Gedanken zu “Spielen: diesmal Schiller

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