Eine Liebste(r) Schuld

liebsterawardVon textflash, meiner geschätzten Herzzentrale im Bereich Schreibneuigkeiten und Publikations-News (und mittlerweile auch Schweden-Krimikönigin im Ullstein-Verlag!) wurde ich schmeichelhafterweise bereits Anfang August mit dem Liebster-Award ausgezeichnet- eine Schuld, die nun endlich abzutragen sei.

Hier folgen also die Fragen von Textflash – und meine Antworten.

1. Wem würdest du gern drei Wünsche erfüllen?
Dem, der sie mir gewähren würde, dem, der sie am nötigsten braucht und (ja, ja, der Egoismus:) mir.

2. Welche Leute sollten sich deiner Meinung nach mal miteinander unterhalten?
Ich fürchte, das Problem ist nicht allein die Unterhaltung, sondern das gegenseitige Verstehen (und Verstehen wollen) 🙂

3. Welcher Musiker hat den passenden Song zu deinem Buch bzw. zu einem deiner Texte geschrieben?
Uh, schwierig. Extrem unterschiedliche Texte, also ganz unterschiedliche Musiker. Von „The Doors“ bis zu Jan Garbarek und Anton Bruckner.

4. Wenn du ein Musikinstrument sein könntest, welches wärest du?
Ich habe zwar keine Ahnung, warum ich ausgerechnet eins sein sollte, aber wenn, dann bitte die Klarinette einer äußerst hübschen Klarinettistin mit sinnlichen Lippen. Ansonsten: Vom Typ her bin ich eher Triangel.

5. Angenommen, du bekommst eine einstündige Audienz bei einem Glaubensführer, egal welcher Religion er vorsteht. Welche Themen würdest du mit ihm diskutieren?
Als erstes würde ich die textflash-Frage Numero 2 diskutieren. Wenn wir uns dann wirklich verstehen sollten, gibt es – bei einem solchen Partner – eigentlich nur ein wichtiges Thema: Warum zum Teufel vertragt ihr euch nicht mit anderen Religionen?

6. Jemand schenkt dir einen Gutschein für einen Sprachkurs, der so lange dauert, bis du die Sprache perfekt beherrschst. Welche Sprache würdest du lernen?
Ich würde kurzfristig überlegen, welches die schwierigste Sprache überhaupt ist (damit ich das Maximum aus dem Gutschein heraushole). Dann würde ich mich allerdings fragen, was ich mit Chinesisch, Arabisch, Tuyuca (östliche Amazonas-Sprache) oder Ungarisch (hat 35 Fälle!) eigentlich anfangen soll. Insofern bliebe es bei den üblichen europäischen Kandidaten: Französisch, Italienisch, Spanisch.

7. In wie vielen Sprachen kannst du „danke“ sagen?
Wenn man die östliche Variante des stummen Verbeugens mit zusammengelegten Handflächen dazu nimmt: 7

8. Kannst du die Frage Nr. 8 formulieren?
Nein (Frage an textflash: Konnte das irgendjemand??)

9. Welche(n) verstorbene(n) Autor(in) würdest du gern mal treffen?
Alle, die ich je mit Genuss las. Besonders gerne Goethe und Schiller (aber gleichzeitig), weil ich mir dieses Zusammentreffen von hessischem Gebabbel und Hanoi-Geschwäbel einfach köstlich vorstelle.

10. Erzählst du mir deinen Lieblingswitz?
Das sind meistens (oh Wunder) Sprachwitze. Einer meiner liebsten geht so: Ein Kuckuck fliegt über das Meer, als ein Haifisch unter ihm auftaucht und den Rachen aufreißt. „Kuckuck, Kuckuck“, macht der Kuckuck. Und der Hai antwortet: „Hai“.

11. Gibt es etwas, das ich deiner Meinung nach in diesem Fragenkatalog vergessen habe?
Nein, du hast mich erfolgreich an den Rand der Hysterie gebracht!

So – meinen Dank an textflash! Da der Liebster gerade wieder wie ein Pingpong-Ball von Blog zu Blog hüpft, verzichte ich auf Nominierungen und neue Fragen.

Es grüßt herzlich

Euer Simon Segur.

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6 Gedanken zu “Eine Liebste(r) Schuld

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